Displaying items by tag: Great Highland Bagpipe

Es gibt 2 gängige Vorgehensweisen, Tunes / Lieder auf die Pipes zu transponieren:
Zunächst prüfen, ob im Original eine Septime vorkommt. Ist dieses nicht der Fall, so bietet sich in der Regel eine Transposition nach A Dur an.
Zum Hintergrund: Die Tonleiter der Pipes ist A Mixolydisch. Eine solche Tonleiter unterscheidet sich von einer Dur- Tonleiter in der Septime: In Dur haben wir eine große Septime, in der mixolydischen Tonart ist es eine kleine Septime.
Kommt im Original eine Septime vor, so ist vermutlich eine Transposition nach D- Dur am sinnvollsten.

Beispiel:

Original- Tune hat ein b, also F- Dur. Die Septime ist ein E: Kommt ein E vor, so wäre D- Dur die bessere Wahl, ansonsten vermutlich A Mixolydisch.

Um nach A Mixolydisch zu transponieren müssen alle Noten 2 Töne geschrieben werden. Für D- Dur 2 Töne tiefer.

Viel Spaß beim Traansponieren
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Samstag, 14 November 2009 16:55

Piobaireachd

 

Der Oldenburger Piper

Piobaireachd

Was bedeutet Piobaireachd?

Piob ist gälisch für die Pipes, also den Dudelsack. Piobair ist der Piper, also der Dudelsackspieler. Und Piobaireachd ist das was der Piper mit den Pipes tut, also Dudelsack spielen.

Auf diese simple Erläuterung bezieht sich der Inhalt dieser Seite. Die Unterscheidung zwischen Ceol Mor (Piobaireachd im engeren Sinne) und Ceol Beag (die "kleine Musik"), nämlich das was der Kontinentaleuropär gemeinhin als Dudelsackmusik versteht, unterschlage ich hier zunächst bis die Größe der Seite eine Trennung erlaubt.

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